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«Ach Herr! Ich habe das Gericht doch zubereitet nach den Regeln der Kunst!«sprach der Zwerg und zitterte.

«Es ist eine Lüge, du Bube!«erwiderte der Herzog.»Es fehlt etwas. Dich selbst will ich zerhacken und in eine Pastete backen!«

«Habt Mitleiden![55]55
  Habt Mitleiden! – Сжальтесь!


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«rief der Kleine und rutschte auf den Knien zu dem Gast.»Sagt, was fehlt in dieser Speise? Lasst mich nicht sterben wegen einer Handvoll Fleisch und Mehl.«

«Das wird dir wenig helfen, meine liebe Nase«, antwortete der Fremde mit Lachen,»es fehlt ein Kräutlein, das Kraut Niesmitlust. Ohne dieses bleibt die Pastete ohne Würze. Dein Herr wird sie nie essen wie ich. Ha, ha!«

Da geriet der Herr in Wut.

«Und doch werde ich sie essen!«rief er.»Entweder zeige ich Euch morgen die Pastete, oder – den Kopf dieses Burschen auf dem Tor meines Palastes. Gehe, du Hund! Noch einmal gebe ich dir vierundzwanzig Stunden Zeit.«

So rief der Herzog. Der Zwerg aber ging wieder in sein Kämmerlein. Er klagte der Gans sein Schicksal. Von dem Kraut Niesmitlust hat er nie gehört.

«Da kann ich dir helfen«, sprach sie,»mein Vater lehrte mich alle Kräuter kennen. Glücklicherweise ist es gerade Neumond. Um diese Zeit blüht das Kräutlein. Sind alte Kastanienbäume in der Nähe des Palastes?«

«O ja!«erwiderte der Zwerg Nase.»Am See, zweihundert Schritte vom Haus, steht eine ganze Gruppe. Doch warum diese?«

«Nur am Fuße alter Kastanien[56]56
  am Fuße alter Kastanien – у корней старых каштанов


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blüht das Kräutlein«, sagte Mimi,»suchen wir, was du brauchst! Nimm mich auf deinen Arm. Dann setze mich im Freien nieder. Ich will dir suchen.«

Er ging mit ihr zur Pforte des Palastes. Dort aber streckte der Türhüter sein Gewehr vor. Der Türhüter sprach:

«Meine gute Nase, aus dem Hause darfst du nicht. Ich habe den strengsten Befehl darüber.«

«Aber in den Garten kann ich doch wohl gehen?«erwiderte der Zwerg.

Als aber der Zwerg mit der Gans Mimi ins Freie gekommen war, setzte er sie behutsam nieder. Sie ging schnell vor ihm her dem See zu, wo die Kastanien standen. Es war seine letzte, einzige Hoffnung. Aber fand sie das Kräutlein nicht.

Die Gans suchte vergebens. Sie wandelte unter allen Kastanien. Sie wandte mit dem Schnabel jedes Gräschen um. Plötzlich rief der Zwerg:

«Siehe, siehe! Dort über dem See steht noch ein großer, alter Baum. Gehen wir dorthin und suchen! Vielleicht blüht dort mein Glück.«

Die Gans hüpfte und flog voran. Er lief nach. Der Kastanienbaum warf einen großen Schatten. Es war dunkel umher. Aber da stand plötzlich die Gans. Sie schlug vor Freuden mit den Flügeln. Dann fuhr sie schnell mit dem Kopf ins hohe Gras. Sie pflückte etwas ab. Dann sprach sie:

«Das ist das Kräutlein!«

Der Zwerg betrachtete das Kraut. Ein süßer Duft! Die Stängel und die Blätter waren bläulichgrün. Sie trugen eine brennend rote Blume mit gelbem Rande.

«Ach!«rief er endlich aus.»Welches Wunder! Ich glaube, es ist dies dasselbe Kraut, das mich aus einem Eichhörnchen in diese schändliche Gestalt umwandelte!«

«Nimm von diesem Kraut eine Handvoll mit dir«, sagte die Gans,»gehen wir auf dein Zimmer. Dann wollen wir die Kraft des Krautes versuchen!«

Sie gingen auf seine Kammer zurück. Das Herz des Zwerges pochte hörbar vor Erwartung. Nachdem nahm er fünfzig oder sechzig Dukaten, einige Kleider und Schuhe und sprach:

«So werde ich dieser Bürde loswerden!«

Er steckte seine Nase tief in die Kräuter und zog ihren Duft ein.

Er fühlte, wie sich sein Kopf aus den Schultern hob. Er schielte herab auf seine Nase. Sie wurde kleiner und kleiner. Seine Beine wurden länger.

«Ha! Was du groß, was du schön bist!«rief die Gans.

Da freute sich Jakob sehr. Er faltete die Hände und betete. Aber sprach er:

«Ohne dich konnte ich dieses Kraut nimmer gefunden. Wohlan, ich will es dir vergelten. Ich will dich zu deinem Vater bringen. Er wird dich leicht entzaubern.«

Die Gans nahm sein Anerbieten an. Jakob kam glücklich und unerkannt mit der Gans aus dem Palast. Dann machte er sich auf den Weg nach dem Meeresstrand, Mimis Heimat zu.

Was soll ich noch weiter erzählen? Sie endeten ihre Reise. Wetterbock entzauberte seine Tochter. Jakob kam in seine Vaterstadt zurück. In dem schönen jungen Mann erkannten seine Eltern ihren verlorenen Sohn.

Dies, o Herr, ist die Geschichte des Zwerges Nase.

Schneeweißchen und Rosenrot[57]57
  Schneeweißchen und Rosenrot – Беляночка и Розочка


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Eine arme Witwe lebte in einem kleinen Hüttchen. Vor dem Hüttchen war ein Garten. Darin standen zwei Rosenbäumchen. Das eine trug weiße Rosen. Das andere trug rote Rosen.

Die Witwe hatte zwei Kinder. Sie glichen den beiden Rosenbäumchen. Das eine hieß Schneeweißchen. Das andere hieß Rosenrot. Sie waren aber fromm und gut, arbeitsam und unverdrossen.

Schneeweißchen war nur stiller und sanfter als Rosenrot. Rosenrot sprang lieber in den Wiesen und Feldern nach den Blumen und Sommervögeln. Schneeweißchen saß bei der Mutter. Sie vorlas oder half im Hauswesen. Sie lieb einander. Wenn sie zusammengingen, sie sich an den Händen fassten und sagten:

«Wir wollen uns niemals verlassen.«

Die Mutter sprach dann:

«Was das eine hat, soll es mit dem anderen teilen!«

Oft waren sie allein im Wald. Sie sammelten rote Beeren. Aber kein Tier tat ihnen etwas weh. Die Tiere waren ganz vertraulich mit ihnen. Manches Häschen nahm ein Kohlblatt aus ihren Händen. Manches Rehkälbchen kam und wollte bei ihnen grasen. Kein Unfall betraf sie.

Wenn sie sich verspäteten und die Nacht sie überfiel, so fassten sie sich einander an und schliefen, bis der Morgen kam. Die Mutter wusste das. Sie hatte keine Sorge um sie.

Einmal, als sie so im Wald erwachten, sahen sie ein fremdes, schönes Kind. Das Kind war schneeweiß gekleidet. Es stand auf, sah sie freundlich an, sprach aber nicht und ging in den Wald hinein. Die Mutter sagte ihnen, das war der Engel.

Sie hielten das Hüttchen der Mutter reinlich. Im Sommer besorgte Rosenrot das Haus. Alle Morgen, wenn die Mutter aufwachte, stand ein schöner Blumenstrauß vor dem Bett. Und stand von jedem Bäumchen eine Rose. War es Winter, so zündete Schneeweißchen das Feuer am Herd. Dann hing es den Kessel an den Feuerhaken. Der Kessel war von Messing, aber so rein, dass er wie Gold glänzte.

Abends, wann die Flocken fielen, sagte die Mutter:

«Geh hin, Schneeweißchen. Schieb den Riegel vor.«

Dann setzten sie sich an den Herd. Die Mutter nahm die Brille und las aus einem großen Buch vor. Die beiden Mädchen spannen und nähten. Ein Lämmchen lag neben ihnen auf dem Boden. Hinter ihnen auf einer Stange saß ein weißes Täubchen. Es hat seinen Kopf unter den Flügel gesteckt.

Am Abend, als sie beisammensaßen, klopfte jemand an die Türe. Die Mutter sprach:

«Mach auf, Rosenrot, es ist ein Wanderer, der Obdach sucht.«

Rosenrot ging und schob den Riegel weg. Aber es war kein Mensch, sondern ein schwarzer Bär. Er streckte seinen dicken Kopf zur Türe herein. Rosenrot schrie laut und sprang zurück. Das Lämmchen blökte. Das Täubchen flatterte auf. Schneeweißchen versteckte sich hinter der Mutter Bett. Aber der Bär fing an zu sprechen und sagte:

«Fürchtet euch nicht. Ich tue euch nichts weh. Ich will mich nur ein wenig an eurem Feuer wärmen.«

«So leg dich nur dahin«, antwortete die Mutter.

Sie rief die Kinder und sprach:

«Schneeweißchen! Rosenrot! Kommt nur her. Der Bär tut euch nichts. Er meint es ehrlich[58]58
  Er meint es ehrlich. – Он говорит честно.


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.
«

Da kamen die Kinder herbei. Das Lämmchen und das Täubchen verloren auch die Furcht und näherten sich. Nach einem Weilchen sagte der Bär:

«Seid doch so gut, ihr Kinder! Klopft mir den Schnee ein wenig aus meinem Pelzwerk heraus.«

Sie holten den Besen und kehrten den Bär ab. Er streckte sich hin und brummte ganz vergnügt. Sie wurden endlich ganz vertraulich. Sie zausten ihm sein Fell mit den Händen oder setzten ihre kleinen Füßchen auf ihn. Sie walgerten ihn hin und her oder holten eine Gerte. Der Bär ließ sich alles gefallen[59]59
  Der Bär ließ sich alles gefallen. – Медведю все это очень нравилось.


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.
Nur wenn sie das gar zu arg machten, rief er:

 
«Lasst mich nur am Leben,
Schneeweißchen! Rosenrot!
Schlägst dir den Freier tot!«
 

Als Schlafenszeit war und die anderen zu Bett gingen, sagte die Mutter zum Bär:

«Du kannst da am Herd liegenbleiben. So bist du vor dem Wetter geschützt.«

Am anderen Morgen, als es Tag war, ließen ihn die Kinder wieder hinaus. Er trabte über den Schnee fort in den Wald. Von nun an kam der Bär jeden Abend zu der bestimmten Stunde. Er legte sich an den Herd. Sie waren gewohnt an ihn. Abends waren die Türe nicht zugeriegelt.

Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens:

«Nun muss ich fort. Darf muss ich den ganzen Sommer nicht wiederkommen.«

Sprach Schneeweißchen:

«Wo gehst du hin?«

«Ich muss in den Wald. Ich muss meine Schätze vor den Zwergen hüten. Im Winter, die Erde ist hart gefroren. Da müssen sie unten bleiben und können nicht durchbrechen. Aber jetzt steigen sie heraus. Sie suchen und stehlen.«

Da öffnete ihm Schneeweißchen die Türe. Als der Bär sich hinausdrängte, blieb er an einem Türhaken hängen[60]60
  blieb er an einem Türhaken hängen – зацепился он за дверной крючок


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. Ein Stück von seiner Haut riss auf. Schneeweißchen hat Gold gesehen. Aber war der Bär fortgelaufen.

Nach einiger Zeit sagte die Mutter:

«Geht, Kinder, und sammelt Reisig. Unser Vorrat ist bald zu Ende.«

Als sie draußen im Wald waren, sahen sie einen großen Baum. Der Baum fiel auf der Erde. An dem Stamm, zwischen dem Gras, sprang etwas auf und ab. Sie konnten aber nicht unterscheiden, was es war. Sie gingen näher herzu und sahen einen Zwerg mit einem alten und verwelkten Gesicht und einem Bart. Sein Bart war ellenlang und schneeweiß. Aber das Ende des Barts war in eine Spalte des Baumstammes eingeklemmt. Der Kleine sprang hin und her wie ein Hündchen an einem Riemen. Er wusste nicht, wie er sich helfen soll.

Er glotzte die Mädchen mit seinen roten, feurigen Augen an und rief:

«Was steht ihr da, könnt ihr nicht herbeigehen und mir Beistand leisten!«

«Was hast du denn angefangen, du kleines Männchen?«fragte Rosenrot.

«Neugierige Geschöpfe!«antwortete der Zwerg.»Den Baum wollte ich mir spalten, um kleines Holz zum Kochen zu haben. Bei einem dicken Klotz verbrennt gleich das bisschen Speise. Ich habe einen Keil hineingetrieben. Aber das verwünschte Stück Holz war sehr glatt. Er sprang wieder heraus. Da fuhr der Baum wie der Blitz zusammen. Ich kann nicht wieder zurück. Das Ende von meinem schönen, weißen Bart ist steckengeblieben. Und ihr, pfui! Wie garstig seid ihr!«

Die Kinder zogen an dem Bart, aber umsonst. Er steckte zu fest.

«Ich will laufen und Leute holen«, sagte Rosenrot.

«Was?!«schnarrte der Zwerg.»Dumme Gänse! Wisst ihr keinen bessern Rat?«

«Warte«, sprach Schneeweißchen,»ich will dir helfen.«

Es holte seine Schere aus der Tasche. Dann schnitt es das Ende des Barts ab. Als der Zwerg sich frei fühlte, griff er nach einem Sack Gold. Er lag unter dem Baum. Der Zwerg brummte:

«Ungeschlachtes Volk! Schneidet mir ein Stück von dem prächtigen Bart ab!«

Der Zwerg schwang den Sack auf seinen Rücken und ging fort.

Ein andermal wollten Schneeweißchen und Rosenrot ein paar Fische zum Abendessen fangen. Als sie sich dem Bache näherten, sahen sie etwas. Eine Heuschrecke hüpfte in großen Sprüngen nach dem Wasser. Sie liefen herzu und erkannten den Zwerg.

«Was hast du vor?«fragte Rosenrot.

«Seht ihr das denn nicht? Der verwünschte Fisch zieht mich ins Wasser!«

Der Kleine hat geangelt und der Wind seinen Bart mit der Angelschnur verflochten. Nun hat unglücklicherweise ein großer Fisch angebissen. Der Zwerg war nicht mächtig genug, ihn herauszuziehen. Der Fisch zog den Zwerg zu sich. Zwar hielt sich dieser an allen Halmen und Binsen fest. Aber half es nicht. Er musste dem Fisch folgen und einen Sprung nach dem andern machen.

Die guten Kinder kamen noch zu rechter Zeit. Sie hielten den Kleinen fest. Sie versuchten, den Bart von der Angelschnur freizumachen. Aber war es nicht möglich. Sie nahmen die Schere. Dann schnitten sie den Bart ab.

Als der Zwerg das sah, schrie er sie an:

«Ihr Lorche! Erst habt ihr mir den Bart unten abgestützt! Jetzt schneidet ihr den schönsten Teil davon weg!«

Dann griff er nach einem Sack Perlen, der da im Schilfe lag. Dann schleppte er fort und verschwand hinter einem Stein.

Abermals, nicht lange danach, schickte die Mutter die beiden Kinder nach der Stadt. Sie sollten Zwirn und Nadeln, Schnüre und Bänder einkaufen. Als sie auf einer Heide anlangten, sahen sie einen großen Vogel in der Luft. Der Vogel schwang sich langsam in Kreisen über ihnen. Dann senkte er immer tiefer, bis er endlich nicht weit niederstieß.

Gleich darauf hörten sie ein erbärmliches Geschrei. Sie liefen herzu. Sie sahen mit Erstaunen, dass der Adler den wohlbekannten Zwerg gepackt hat. Die mitleidigen Kinder packten gleich das Männchen fest und zerrten sich lange mit dem Adler herum.

Als der Zwerg sich vom ersten Schrecken erholt hat, sprach er:

«Konntet ihr mich nicht säuberlicher angreifen! Ihr habt an meinem Röckchen gerissen. Zutäppisches Gesindel!«

Dann nahm er einen Sack mit Edelsteinen und schlüpfte wieder in seine Höhle. Die Mädchen waren an seinen Undank schon gewöhnt. Sie setzten ihren Weg fort. Sie verrichteten ihr Geschäft in der Stadt.

Als sie beim Heimweg wieder auf die Heide kamen, überraschten sie den Zwerg. Er hat sich ein reinliches Plätzchen ausgesucht und seinen Sack mit Edelsteinen ausgeschüttet. Da lagen sie ringsherum. Weil die Abendsonne darüberhinschien, schimmerten sie prächtig in allen Farben – blau, rot, grün und gelb. Die Kinder blieben dastehen und sie betrachteten.

«Was steht ihr da?«schrie der Zwerg ärgerlich.

Er wollte sie weiter ausschelten. In dem Augenblick trabte ein Bär aus dem Wald daher. Erschrocken sprang der Zwerg auf. Er wollte entfliehen, aber konnte er das nicht. Der Bär war zu nah. Da rief der Zwerg:

«Lieber Herr Bär! Verschonen Sie mich! Ich will Euch alle meine Schätze geben! Die Edelsteine, die da liegen! Ich bin ein kleiner Kerl. Aber die beiden Mädchen da, das ist ein zarter Bissen!«

Der Bär kümmerte sich um seine Worte nicht. Er gab dem boshaften Geschöpf einen einzigen Schlag mit der Tatze. Es regte sich nicht mehr.

Die Mädchen waren fortgesprungen. Aber der Bär rief ihnen nach:

«Schneeweißchen! Rosenrot! Fürchtet euch nicht. Bleibt stehen und wartet. Ich will mit euch gehen.«

Sie erkannten die Stimme ihres alten Freundes. Sie blieben stehen. Da lief er herzu. Als er bei ihnen war, fiel die Bärenhaut von ihm ab. Ein prächtiger Königssohn stand vor ihnen. Was erzählte er? Er ist verwünscht und erst durch den Tod des bösen Zwergs erlöst. Und Schneeweißchen ward seine Gemahlin, und Rosenrot mit dem Bruder des Königs vermählt und war ebenso reich. Sie erhielt das Gold, die Perlen und Edelsteine, die der Zwerg in seiner Höhle zusammengetragen hat. Die alte Mutter lebte ganz glückselig bei ihnen. Die zwei Rosenbäumchen hat sie mitgenommen. Sie standen vor ihrem Fenster. Sie trugen jedes Jahr die schönsten Rosen, weiß und rot.

Упражнения

Die Karawane

1. Как звали странника?

1) Achmet

2) Selim

3) Kalif

4) Salim

5) Abdul


2. Откуда родом странник?

1) Kabul

2) Peking

3) Moskau

4) Bagdad

5) Delhi


3. Как с немецкого переводится фраза – »Wen bringt Ihr uns da?«?

1) Что Вы нам несете?

2) Как Вы себя чувствуете?

3) На кого Вы нас покинули?

4) Кем Вы себя считаете?

5) Кого Вы к нам ведете?


4. Что такое Sorbet?

1) шербет

2) сорбит

3) смелость

4) жадность

5) трусость


5. Сколько дней назад Селим бежал из плена?

1) 1 день назад

2) 2 дня назад

3) 3 дня назад

4) 4 дня назад

5) 5 дней назад


6. Кто предложил скрасить время ожидания?

1) самый старший купец

2) самый младший купец

3) Селим

4) начальник стражи

5) калиф (султан)


7. Вставьте нужное слово.

____________________ ist der älteste der Kaufleute.


8. Вставьте нужное слово.

Die Kaufleute ziehen von ____________________ in ihre Heimat.

1) Bagdad

2) Paris

3) Mekka

4) Berlin

5) Dublin


9. Вставьте нужный предлог.

Selim Baruch setzte sich ____________________ den Kaufleuten.

1) zu

2) an

3) vor

4) bevor

5) in


10. Вставьте нужное числительное.

____________________ Kamele, schwer beladen, zogen vorüber.

1) 10

2) 20

3) 30

4) 40

5) 50

Die Geschichte von Kalif Storch

1. Как звали калифа?

1) Mutabor

2) Mansor

3) Kaschnur

4) Chasid

5) Krämer


2. Как звали визиря?

1) Chasid

2) Kaschnur

3) Lusa

4) Klapperschnabel

5) Mansor


3. Как звали злого волшебника?

1) Mansor

2) Chasid

3) Kaschnur

4) Mizra

5) Mutabor


4. Как звали принцессу?

1) Klapperschnabel

2) Langbein

3) Mizra

4) Lusa

5) Maria


5. Сколько раз нужно было произнести волшебное слово?

1) 1 раз

2) 2 раза

3) 3 раза

4) 4 раза

5) 5 раз


6. Вставьте нужный предлог.

So kamen sie bald an die Tore ____________________ Bagdad.

1) an

2) in

3) von

4) bei

5) zu


7. В какой город полетели калиф и визирь за спасением?

1) Bagdad

2) Medina

3) Mizra

4) Delhi

5) Schakir


8. Что означает немецкое выражение – »Das heißt eine Katze im Sack kaufen!«?

1) нажиться на торговле кошками

2) приобрести дорогого кота

3) торговать на рынке бродячими котами

4) провернуть сделку вслепую

5) завести себе котика


9. Какова была судьба злого волшебника?

1) его утопили в пруду

2) его отпустили с миром

3) его вываляли в смоле и перьях

4) его повесили

5) его четвертовали


10. Почему рассмеялись калиф с визирем?

1) после анекдота

2) глядя друг на друга

3) глядя на танец аистихи

4) от щекотки

5) они всегда смеялись

Die Geschichte vom kleinen Muck

1. Как на самом деле звали маленького Мука?

1) Ahavzi

2) Archaz

3) Muckrah

4) Nicea

5) Achmet


2. В каком городе родился маленький Мук?

1) Bagdad

2) Nicea

3) Berlin

4) Paris

5) Köln


3. Кто такой Falschmünzer?

1) фальшивомонетчик

2) вор

3) разбойник

4) писчий

5) скороход


4. Подберите русский аналог к пословице – »Ende gut, alles gut«.

1) Скоро сказка сказывается, да не скоро дело делается.

2) Поспешишь – людей насмешишь.

3) Не по хорошу мил, а по милу хорош.

4) Конец – делу венец.

5) Не в свои сани не садись.


5. Вставьте нужное слово.

Ich verdiene Eselsohren, denn ich ein ____________________ bin.

1) Bär

2) Esel

3) Kater

4) Löwe

5) Hase


6. Вставьте нужный предлог.

Der König jagte Muck ____________________ Landes.

1) außer

2) in

3) bei

4) zwischen

5) auf


7. Какое нужно вставить окончание у существительного?

Durch Essen von Feigen des anderen Baum____________________ wurde die Gestalt wieder normal.

1) – e

2) – en

3) – ei

4) – es

5) – er


8. Вставьте нужное слово.

Du verdienst unsere ganz besondere ____________________!

1) Schade

2) Liebe

3) Ernte

4) Eichel

5) Gnade


9. Как звали принцессу?

1) Ahavzi

2) Nicea

3) Korchuz

4) Amarza

5) Lola


10. Вставьте нужные слова.

Außer der Frau sah Muck den ganzen Tag nur ____________________ und ____________________.

1) Hamster und Hennen

2) Mäuse und Katzen

3) Hunde und Katzen

4) Hunde und Kröten

5) Pinguine und Kraken

Der Zwerg Nase

1. Как звали сына торговки овощами?

1) Jakob

2) Johann

3) Hans

4) Dietmar

5) Karl


2. Сколько лет ему было?

1) 10

2) 11

3) 12

4) 13

5) 14


3. Сколько времени мальчик со старухой шли с рынка до ее дома?

1) 20 минут

2) 3 часа

3) 1 час

4) 45 минут

5) 1 день


4. Как звали мать Якоба?

1) Gisela

2) Lisa

3) Luzia

4) Maria

5) Hanne


5. Как часто колдунья наведывалась на рынок за покупками?

1) раз в 100 лет

2) каждую субботу

3) раз в 50 лет

4) каждый день

5) раз в 200 лет


6. Как звали отца Мими?

1) Gollenspiel

2) Rosenkranz

3) Wasserhahn

4) Feuerstill

5) Wetterbock


7. Кем был отец Мими?

1) волшебником

2) воином

3) сапожником

4) портным

5) поваром


8. Сколько дукатов накопил Якоб перед побегом?

1) 10-20

2) 20-30

3) 30-40

4) 40-50

5) 50-60


9. Как с немецкого переводится фраза – »Ich bin in diesen Sachen erfahren«?

1) Я ничего об этом не знаю.

2) Я искусна в этом.

3) Я неопытная.

4) Я беру свои вещи.

5) Я несу свои сумки.


10. Что означает восклицание

«Bei St. Benedikt!«?

1) Пойдем к Бенедикту!

2) Клянусь святым Бенедиктом!

3) У старого Бенедикта!

4) Бенедикт пропал!

5) Меня зовут Бенедикт!

Schneeweißchen und Rosenrot

1. Какой зверь приходил к сестрам?

1) Leopard

2) Löwe

3) Dachs

4) Bär

5) Hirsch


2. Что блеснуло под шкурой зверя?

1) золото

2) серебро

3) медь

4) платина

5) железо


3. Richtig oder falsch?

1) Die Mutter hat drei Rosenbäumchen mitgenommen.

2) Der Zwerg ist böse.

3) Eine Mutter hat zwei sehr liebe Töchter.

4) Viermal treffen die Mädchen einen Zwerg im Wald.

5) Schneeweißchen heiratete den Königssohn und Rosenrot dessen Bruder.


4. Im Frühjahr muss der Bär wieder fort. Warum?


5. Вставьте нужный предлог.

Der verwünschte Fisch zieht mich ____________________ Wasser.

1) im

2) an

3) ans

4) ins

5) um


6. Какое прилагательное подходит для описания гнома?

1) lustig

2) gut

3) undankbar

4) freigebig

5) mutig


7. В каком слове ошибка? Напишите правильный вариант.

Der Fisch zieg den Zwerg zu sich.

1) Fisch

2) zieg

3) den

4) Zwerg

5) sich


8. Сколько раз девочкам встречался гном?

1) 1 раз

2) 2 раза

3) 3 раза

4) 4 раза

5) 5 раз


9. Как с немецкого переводится фраза – »Fürchtet euch nicht«?

1) Не спите.

2) Не бойтесь.

3) Не двигайтесь.

4) Не убегайте.

5) Не прячьтесь.


10. О чем просил медведя гном – »Verschonen Sie mich!«?

1) Съешьте меня!

2) Наградите меня!

3) Пощадите меня!

4) Укусите меня!

5) Попляшите со мной!


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